Die meisten Golfer suchen bessere Scores zuerst im Driver. Mehr Länge, mehr Speed, mehr Risiko. Dabei liegt der schnellere Weg zu niedrigeren Ergebnissen oft genau in die andere Richtung: den Ball zuverlässig ins Spiel bringen, die eigenen Distanzen kennen und das Ego für ein paar Stunden im Bag lassen.
Genau das zeigt diese Runde auf einem Par-70-Platz mit knapp 6.000 Yards. Die Aufgabe war simpel und ziemlich brutal: Unter 90 spielen, obwohl vom Abschlag nur rund 150 Yards (ca. 137m) erlaubt waren. Im Bag: Eisen 8, Eisen 9, Pitching Wedge, 52- und 56-Grad-Wedge sowie der Putter. Kein Driver, kein Holz, kein langes Eisen.
Das Ergebnis: eine 85. Nicht mit perfektem Golf. Sondern mit einigen schlechten Schlägen, einem Wasserball, einem Triple-Bogey und trotzdem einer kontrollierten, klugen Runde. Das ist die eigentliche Lektion: Wer unter 90 spielen will, braucht nicht an jedem Loch einen heroischen Schlag. Er braucht einen Plan, der schlechte Schläge überlebt.
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Hier Werbung buchenSchritt 1: Das Score-Ziel zuerst richtig rechnen
Bevor der erste Ball geschlagen wird, muss klar sein, was das Ziel überhaupt verlangt. Auf einem Par-70-Platz bedeutet unter 90 spielen: maximal 89 Schläge. Das klingt zunächst eng, ist aber viel großzügiger, als viele Golfer denken.
Eine einfache Rechnung macht den Druck kleiner:
- 18 Pars ergeben 70 Schläge.
- 18 Bogeys ergeben 88 Schläge.
- Selbst mit einem Double-Bogey bleibt noch Luft, wenn an anderer Stelle ein Par gelingt.
Das Ziel ist also nicht, auf jedem Loch Par zu spielen. Das Ziel ist, große Zahlen zu vermeiden. Ein Bogey auf einem langen Par 4 oder einem schwierigen Par 5 ist keine Niederlage. Es ist oft exakt das Ergebnis, das die Runde zusammenhält.
Die Denkweise muss sich verändern: Nicht „Wie mache ich hier Par?“, sondern „Wie nehme ich hier sicher maximal Bogey mit?“ Wer diese Frage ehrlich beantwortet, hat für unter 90 spielen bereits einen wichtigen Schritt gemacht.
Schritt 2: Eine verlässliche 150-Meter-Distanz als Fundament nutzen
Auf dieser Runde war das Eisen 8 der Schlüssel. Es flog ungefähr 150 Yards, also etwa 137 Meter Carry, mal etwas kürzer, mal etwas länger. Entscheidend war nicht die exakte Zahl. Entscheidend war, dass der Schlag kontrollierbar war.
Viele Golfer besitzen eine ähnliche Distanz: vielleicht mit Eisen 7, Eisen 8, Hybrid oder sogar einem sicheren Holz. Es spielt keine Rolle, welcher Schläger es ist. Wichtig ist nur, dass du weißt: Diesen Ball kann ich mit normalem Schwung zuverlässig geradeaus schlagen.
Eine 150-Meter-Strategie sieht auf langen Löchern oft unspektakulär aus:
- 150 Meter vom Tee,
- noch einmal 150 Meter vom Fairway,
- dann ein Wedge oder ein kurzes Eisen ins Grün,
- zwei Putts und weiter.
Das klingt nach „Plot Plot Golf“, nach Golf ohne Glanz. Aber genau das ist der Punkt. Ein 430-Yard-Par-4 wurde mit zwei kontrollierten Eisenschlägen und einem kurzen Annäherungsschlag gespielt. Das Ergebnis war ein Bogey. Auf einem schwierigen Loch ist das ein sehr gutes Resultat.
Wer unter 90 spielen möchte, muss nicht jeden Platz in Grund und Boden schlagen. Der Platz muss nur in überschaubare Teilstrecken zerlegt werden.
Schritt 3: Vom Tee die breite Seite des Platzes wählen
Der Driver verspricht Distanz, aber er vergrößert auch den Streubereich. Ein leicht getroffener Drive kann im Wald landen, hinter Bäumen liegen oder einen Strafschlag kosten. Ein normal geschlagenes Eisen 8 landet deutlich häufiger in einem Bereich, aus dem der nächste Schlag möglich bleibt.
Das bedeutet nicht, dass der Driver grundsätzlich schlecht ist. Es bedeutet nur: Nutze ihn nicht automatisch. Auf engen Bahnen, bei seitlichem Wasser, Bäumen oder tiefen Bunkern kann ein kürzerer Abschlag der deutlich bessere Scoring-Schlag sein.
Besonders deutlich wurde das auf mehreren Par 4s: Mit 150 Metern vom Tee lag der Ball zwar weiter vom Grün entfernt, aber auf dem Fairway. Von dort war die nächste Entscheidung einfach. Kein Schlag durch eine Lücke im Wald. Kein verzweifelter Hook. Kein Versuch, aus Schwierigkeiten heraus Heldengolf zu spielen.
Die Regel lautet: Wähle vom Tee nicht den längsten Schläger, sondern den Schläger, der die größte nutzbare Fläche des Lochs eröffnet.
Schritt 4: Hindernisse nach Carry-Distanz beurteilen
Gutes Course Management beginnt nicht an der Fahne, sondern am nächsten echten Problem. Ein Bunker 135 Yards entfernt? Ein Graben, der 130 Yards Carry verlangt? Wasser in 180 Yards? Das sind die Zahlen, die über die Schlägerwahl entscheiden.
Ein GPS-Gerät oder Entfernungsmesser kann dabei enorm helfen. Auf einem kurzen Par 3 lag ein Bunker etwa 135 Yards entfernt, das Grün aber weiter. Die Entscheidung war nicht: „Welche Zahl zeigt die Fahne?“ Die Entscheidung war: „Welcher Schläger bringt mich sicher über das Hindernis und hält mich aus dem nächsten Bunker heraus?“
Genau hier passieren viele unnötige Fehler. Man sieht die Fahne vorne im Grün, nimmt einen zu kurzen Schläger und landet im Bunker. Oder man greift einen Bunker an, obwohl eine breite sichere Fläche daneben liegt.
Stell dir vor jedem Schlag diese drei Fragen:
- Was muss ich unbedingt carryen?
- Wo darf der Ball auf keinen Fall landen?
- Welche Seite des Grüns oder Fairways macht den nächsten Schlag einfach?
Diese Fragen kosten kaum Zeit. Sie sparen aber Schläge. Und sie machen unter 90 spielen wesentlich realistischer.
Schritt 5: Auf langen Löchern das Bogey planen, nicht das Wunder
Ein langes Par 4 mit 460 oder 470 Yards wirkt ohne Driver zunächst unmöglich. Ist es aber nicht, wenn das Ziel korrekt gesetzt wird. Zwei Schläge à 150 Yards ergeben 300 Yards. Bleiben ungefähr 150 Yards bis zum Grün. Selbst wenn der dritte Schlag etwas kurz bleibt, folgen Chip und zwei Putts.
Das ist ein kontrollierter Bogey-Plan. Und auf einem schweren Loch ist Bogey ein Erfolg.
Ein Double-Bogey auf dem schwersten Loch der Runde muss ebenfalls nicht die Runde zerstören. In diesem Fall wurden zwei kontrollierte Eisenschläge gespielt, das Grün knapp verfehlt, ein kurzer Chip gespielt und schließlich ein tap-in Double-Bogey notiert. Nicht schön, aber schadlos genug.
Der Fehler wäre gewesen, nach zwei 150-Meter-Schlägen den nächsten Ball mit Gewalt aufs Grün drücken zu wollen. Mehr Tempo hätte keinen besseren Winkel geschaffen. Es hätte nur die Wahrscheinlichkeit eines großen Fehlers erhöht.
Wer unter 90 spielen will, darf ein Double-Bogey akzeptieren, solange daraus kein Triple oder schlimmer wird.
Schritt 6: Auf Par 5s und kurzen Par 4s bewusst lay-up spielen
Auf einem 518-Yard-Par-5 wurde vom Tee sogar ein Pitching Wedge gewählt. Warum? Weil ein voller 150-Meter-Schlag in einen problematischen Bereich geführt hätte. Der kürzere erste Schlag ließ einen besseren zweiten Schlag zu und machte das Loch planbar.
Das ist ein wichtiger Gedanke: Ein Lay-up ist nicht einfach ein kurzer Schlag. Ein guter Lay-up positioniert den Ball für die nächste Lieblingsdistanz.
Statt auf Krampf eine bestimmte Marke erreichen zu wollen, kann es besser sein, bewusst 100 oder 120 Yards vor dem Grün zu lassen. Ein ruhiger Pitching-Wedge-Schlag aus guter Lage ist fast immer besser als ein Vollschlag aus Rough, unter einem Baum oder direkt vor einem Bunker.
Ein weiteres Beispiel: Vor einem Hindernis lag die Versuchung nahe, mit einem vollen Eisen knapp darüber zu schlagen. Doch der Ball hätte danach immer noch nicht das Grün erreicht. Also wurde ein Pitching Wedge in die breite Landezone gespielt, um rund 100 Yards für den Angriff übrig zu lassen. Das Ergebnis war ein stressfreies Bogey auf einem schwierigen Loch.
Mach das Spiel leicht. Das Ego darf dabei ruhig Pause machen.
Schritt 7: Nach einem schlechten Schlag sofort zum Rettungsplan wechseln
Schlechte Schläge gehören dazu. Auch in einer Runde mit 85 Schlägen gab es schwere, getoppte, gepushte und fett getroffene Bälle. Der Unterschied lag nicht darin, dass jeder Ball perfekt war. Der Unterschied war die Reaktion danach.
Ein misslungener Annäherungsschlag führte in einen Bunker. Statt einen riskanten Schlag auf die Fahne zu erzwingen, lautete der Plan: mit dem 56-Grad-Wedge sicher heraus, aufs Grün, zwei Putts, Bogey. Genau so wurde das Loch gerettet.
Auf einem anderen Loch wurde der Abschlag schwach getroffen und blieb weit zurück. Der nächste Schlag brachte den Ball dennoch vor das Grün, danach folgte ein guter Chip. Zwei durchschnittliche lange Schläge plus ein sauberer kurzer Schlag können immer noch ein Bogey ergeben.
Das ist eine Gewohnheit, die jeder Golfer trainieren kann:
- Schlechter Schlag? Nicht bewerten, sondern Lage analysieren.
- Kein freier Schwung? Ball zurück ins Spiel bringen.
- Bunker vor dem Grün? Nicht über das Hindernis erzwingen, wenn ein Weg darum herum existiert.
- Par nicht mehr möglich? Bogey verteidigen.
Ein einziger schlechter Schlag kostet oft nur einen Schlag. Die Wut danach kostet meist zwei oder drei weitere.
Schritt 8: Lieber auf die sichere Grünseite als direkt zur Fahne spielen
Die Fahne ist nicht immer das Ziel. Das Grün ist das Ziel. Noch besser: die Grünseite, von der aus der nächste Putt oder Chip einfach wird.
Bei einer Fahne rechts und einem möglichen Kick nach rechts wurde bewusst auf die linke, sichere Seite gezielt. Bei einer Fahne hinter einem Bunker wurde der Ball um den Bunker herum auf das Grün gespielt, statt den hohen Risikoschlag über Sand und Kante zu wählen.
Das ist kein defensives Golf. Es ist intelligentes Golf. Ein Ball 10 Meter links von der Fahne auf dem Grün ist fast immer besser als ein Ball direkt an der Fahne im Bunker.
Die Prioritäten für die Annäherung sind klar:
- Grün treffen oder zumindest eine einfache kurze Lage schaffen.
- Die gefährliche Seite vermeiden.
- Einfachen ersten Putt hinterlassen.
- Erst dann die Fahne angreifen.
Dieses Prinzip nimmt enormen Druck aus dem Spiel. Und genau dieser fehlende Druck hilft, unter 90 spielen zu können.
Schritt 9: Chippen und Putten als Versicherung verstehen
Die 150-Meter-Strategie funktioniert nicht ohne kurzes Spiel. Wer von langen Par 4s und Par 5s kommt, wird nicht jedes Grün in Regulation treffen. Das muss auch nicht sein. Entscheidend ist, den Ball mit dem ersten kurzen Schlag in eine Zwei-Putt-Distanz zu bringen.
Ein Chip-and-Run mit dem Pitching Wedge kann dabei oft die sicherste Wahl sein. Wenn vor dem Ball genug Grün liegt und die Fahne nicht hinter einer Kante steckt, braucht es nicht immer das hohe Lob-Wedge. Den Ball flach landen lassen, rollen lassen und sich eine machbare Puttlänge geben: Das ist häufig die bessere Lösung.
Beim Putten war die große Lektion ebenfalls schlicht: Den Ball bis zum Loch ansehen. Ein Blick zu früh oder ein zaghaftes Tempo führt schnell zu ausgelassenen kurzen Putts. Dazu kamen am Morgen noch Tau auf den Grüns und später, nach dem Mähen, deutlich mehr Geschwindigkeit. Das Grün verändert sich im Verlauf der Runde. Passe dein Tempo an.
Ein Drei-Putt war der teuerste Putt-Fehler der Runde. Deshalb gilt: Ein langer erster Putt muss nicht fallen. Er muss nur nah genug liegen, damit der zweite Putt sicher wird.
Der offizielle Regeltext des R&A ist eine gute Ergänzung für alle, die auch Strafschläge, Erleichterungen und Spielsituationen rund um Wasserhindernisse sicher beherrschen wollen.
Schritt 10: Nach dem Rückschlag am Plan festhalten
Die schwierigste Phase kam spät in der Runde. Auf einem Par 5 wurde ein Schlag zu aggressiv gespielt, der Ball verschwand im Wasser. Nach Erleichterung, Annäherung und einem Drei-Putt stand ein Triple-Bogey auf der Karte.
Das ist der Moment, an dem viele gute Runden auseinanderfallen. Nicht wegen des Triple-Bogeys selbst, sondern weil der nächste Abschlag mit Ärger, Hektik und dem Wunsch nach sofortiger Wiedergutmachung gespielt wird.
Stattdessen hilft nur eine nüchterne Bestandsaufnahme: Ein schlechtes Loch ist vorbei. Wenn vorher Pars und Bogeys auf der Karte stehen, bleibt das Ziel erreichbar. Der nächste Schlag braucht keine Erklärung. Er braucht nur einen neuen Plan.
Die anschließenden Löcher bestätigten genau das. Es folgten sichere Entscheidungen, kontrollierte Schläge und wieder Pars. Ein Triple-Bogey darf in einer Runde vorkommen. Es darf nur nicht zum Auslöser für das nächste Triple-Bogey werden.
Schritt 11: Nicht plötzlich härter schlagen wollen
Mehrfach entstand der Fehler genau dann, wenn der normale Schwung verlassen wurde. Der Gedanke war verständlich: „Wenn ich diesem Eisen etwas mehr gebe, komme ich aufs Grün.“ Doch der Versuch führte zu schweren Treffern, einem verzogenen Ball oder einem unkontrollierten Schlag.
Die beste Erkenntnis der Runde lautet deshalb: Schwing innerhalb deiner Möglichkeiten. Ein normaler, kontrollierter Schlag, der etwas zu kurz bleibt, ist besser als ein harter Schlag, der das Loch komplett öffnet.
Das gilt besonders für Golfer, die im Bereich von 90 bis 100 Schlägen unterwegs sind. Die Runde wird nicht durch fehlende Maximaldistanz teuer. Sie wird durch Strafschläge, Aus-Bälle, Bäume, Wasser und Rettungsaktionen teuer.
Mit der 150-Meter-Strategie entsteht eine Art Versicherung. Selbst wenn ein Eisen nicht perfekt getroffen wird, bleibt der Ball oft noch spielbar. Das ist ein gewaltiger Vorteil gegenüber einem vollkommen verzogenen Driver.
Schritt 12: Die 150-Meter-Challenge auf dem eigenen Platz testen
Du musst nicht jede Runde ohne Driver spielen. Aber diese Challenge ist ein hervorragender Test für dein Course Management. Nimm bei einer entspannten Runde nur einen sicheren Schläger für den Abschlag und ergänze ihn mit zwei Wedges sowie dem Putter.
Notiere nicht nur den Score, sondern auch diese Werte:
- Wie viele Abschläge blieben im Spiel?
- Wie viele Strafschläge gab es?
- Wie viele Löcher endeten mit maximal Bogey?
- Wie oft lag der Ball nach dem zweiten Schlag in einer klaren, spielbaren Position?
- Wie viele Drei-Putts kamen vor?
Die Runde endete mit 85 Schlägen, trotz einiger schwacher Treffer und eines großen Fehlers auf einem Par 5. Das beweist nicht, dass Distanz unwichtig ist. Es beweist etwas Nützlicheres: Wer unter 90 spielen will, kann oft mehr gewinnen, indem er den Ball im Spiel hält, als indem er versucht, jeden Abschlag maximal weit zu schlagen.
Schritt 13: Den persönlichen Spielplan für unter 90 festschreiben
Die Methode lässt sich in einen sehr einfachen Spielplan übersetzen. Schreibe ihn vor der Runde auf oder speichere ihn im Handy. Unter Druck fällt es leichter, einer klaren Regel zu folgen als spontan eine perfekte Entscheidung treffen zu wollen.
- Vom Tee kommt der sicherste Schläger zum Einsatz, nicht automatisch der längste.
- Auf schwierigen Löchern ist Bogey das Ziel.
- Vor jedem Schlag werden Carry-Distanzen zu Wasser, Bunkern und Gräben geprüft.
- Die Fahne wird nur angegriffen, wenn der Fehlschlag nicht teuer wird.
- Nach einem Fehler zählt nur noch der nächste sichere Schlag.
- Keine Gewalt-Schläge, um verlorene Meter aufzuholen.
- Der erste Putt soll die Drei-Putt-Gefahr eliminieren.
Das ist nicht spektakulär. Aber es ist genau die Art von Golf, mit der man regelmäßig unter 90 spielen kann.
Häufige Fragen zu Unter 90 spielen
Muss ich auf den Driver verzichten, um unter 90 zu spielen?
Nein. Der Driver kann ein großer Vorteil sein, wenn er zuverlässig im Spiel bleibt. Die 150-Meter-Challenge zeigt nur, dass Länge nicht zwingend nötig ist. Auf engen oder gefährlichen Löchern kann ein kontrolliertes Eisen die bessere Wahl sein.
Wie viele Bogeys darf ich für unter 90 spielen?
Auf einem Par-70-Platz ergeben 18 Bogeys eine 88. Du kannst also grundsätzlich auf jedem Loch Bogey spielen und bleibst unter 90. Pars schaffen zusätzlichen Puffer für einzelne Double-Bogeys.
Welcher Schläger eignet sich für die 150-Meter-Strategie?
Jeder Schläger, den du mit normalem Schwung verlässlich geradeaus spielen kannst. Für manche ist das Eisen 8, für andere ein Eisen 7, Hybrid oder Holz. Wichtiger als die genaue Distanz ist die Kontrolle.
Was mache ich nach einem Wasserball oder Triple-Bogey?
Akzeptiere die Zahl, hake das Loch ab und beginne das nächste Loch mit dem ursprünglichen Sicherheitsplan. Ein Triple-Bogey beendet die Chance auf unter 90 nicht automatisch. Die gefährliche Reaktion ist der hektische Versuch, sofort mehrere Schläge zurückzugewinnen.
Ist Course Management wichtiger als Technik?
Beides zählt. Doch ein besserer Plan liefert oft sofort Schläge, ohne dass der Schwung verändert werden muss. Weniger Strafschläge, bessere Lagen und weniger riskante Annäherungen sind der schnellste Weg zu stabileren Scores.



